Friday, August 17, 2007

Im Büro

Hier mal wieder ein Eintrag fuer die etwas interessierteren, etwas aus meinem Alltag, sozusagen. Ein grosser Teil meines Alltags dazu, denn wie so viele andere auch verbringe ich natuerlich viel zu viel Zeit im Buero.

Zum Glueck tue ich das mit netten Kolleginnen und Kollegen, wobei...Kolleginnen ist schon richtig, denn so viele maennliche Mitarbeiter findet man nicht im Gesundheitsprogramm der deutschen Entwicklungszusammenarbeit in Ruanda (siehe uebrigens auch auf unserer website). Den einzigen ausser meinem Chef (und natuerlich den Fahrern) haben wir hier gerade verabschiedet.



Und da laesst sich die GTZ auch nicht lumpen, ein paar Samosa, Softdrinks oder Bier (letzteres erst nach Dienstschluss, versteht sich) oder zumindest ein Kuchen duerfen es schon sein. Fuer die aufmerksamen GTZ Mitarbeiter: das Logo natuerlich im Firmenrot.





So sieht es von aussen aus. Ich persoenlich habe das Vergnuegen dieses Anblicks oefter. Denn wenn ich mit dem Roller und meiner klaeglichen Hupe morgens den Berg runtergesaust komme, springt leider kein Waechter sofort auf und oeffnet das Tor. Dazu braucht es schon einen ordentlichen Allradantrieb. Aber, um ehrlich zu sein, es wird besser. Inzwischen haben sich die Leute an die komische Weisse gewoehnt und manchmal, ja manchmal sieht mich ein aufmerksamer Waechter schon von weitem und ich rausche die steile Rampe - ohne anschieben! - hinauf.


Seit neuestem brauchen wir uns auch nicht mehr um die laestigen Baeume und Hecken auf unserem Gelaende scheren, die uns nur Dreck und kaputte Mauern bereiten. Endlich freie Sicht auf die Stadt vom Parkplatz aus! Den Waechtern und Chauffeuren scheint es zu gefallen. Einer machte heut sogar noch den letzten aufmuepfigen Wurzeln den Garaus, da die Autos da immer so rueberhubbeln mussten. Wie unpraktisch!




Aber wann sind die Avocados endlich reif??

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